Event-Reihe: Aktuelles zum langfristigen EU-Haushalt

In Kiel, Dresden und Düsseldorf diskutierten Europaabgeordnete mit Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission, der Landesregierung, der Städte und der Zivilgesellschaft.

Wofür und wie viel Geld sollte die EU von 2028 bis 2034 ausgeben? Wie ist der Verhandlungsstand beim nächsten langfristigen EU-Haushalt, dem sog. Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR)/Multiannual Financial Framework (MFF)? Worin liegen die Chancen und Herausforderungen seiner neuen Struktur?
Um das zu besprechen, veranstalten das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland, die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland mit den EUROPE DIRECTs der Region und Bundesländern oder Städten diese Serie von Podiumsdiskussionen.

Start in Kiel

Publikum bei der MFR-Tour in Kiel

Am 20. März 2026 startete die Veranstaltungsserie in der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) in Kiel. Nach den Grußworten von Erk Westermann-Lammers, dem Vorsitzenden des Vorstands der IB.SH und von Dr. Gilbert Sieckmann-Joucken, dem Präsidenten der Europäischen Bewegung Schleswig-Holstein, diskutierten auf dem Podium:

•    Niclas Herbst (CDU), Mitglied des Europäischen Parlaments
•    Kai Wynands, Hauptberater in der Generaldirektion Haushalt der Europäischen Kommission
•    Simone Stamme, Leiterin des Referats Europapolitik im schleswig-holsteinischen Europaministerium
•    Moderation: Susann Dreßler, stellv. Vorsitzende der Europäischen Bewegung Schleswig-Holstein.

Sie beantworteten auch die Fragen der 75 Vertreterinnen und Vertreter von Zivilgesellschaft und öffentlichen Einrichtungen aus dem Publikum, insbesondere zu der sich abzeichnenden Verschiebung von Geldern für Strukturhilfen in den neuen Europäischen Wettbewerbsfonds (European Competitiveness Fund, ECF). Viele Stimmen zeigten sich skeptisch gegenüber der sich abzeichnenden neuen Rolle der Bundesregierung bei der Erstellung der Nationalen und Regionalen Partnerschaftspläne (NRPPs).
Besonderer Dank für diese Veranstaltung gilt dem EUROPE DIRECT Kiel, der IB.SH und der Europäischen Bewegung Schleswig-Holstein.

Zweite Station Dresden

Publikum bei der MFR-Tour in Dresden.

Am 3. Juli 2026 war die Veranstaltungsserie in der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden zu Gast. Das Event wurde vom Grußwort von Andy Jahns, dem Leiter der Abteilung Europa und Internationales der Sächsischen Staatskanzlei, eröffnet. Das Podium bestand aus:

•    Matthias Ecke (SPD), Mitglied des Europäischen Parlaments
•    Claudius Schmidt-Faber, Senior Economic Expert, Generaldirektion Haushalt der Europäischen Kommission
•    Thomas Schmidt (CDU), Mitglied des Sächsischen Landtags
•    Moderation: Katharina Wolf, Mitglied im Team EUROPE DIRECT Speakers’ Pool.

Das Publikum bestand aus 108 Vertreterinnen und Vertretern von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Regierungskörperschaften, die ihre Standpunkte und Fragen einbrachten. 

Besonderer Dank für diese Veranstaltung gilt dem Freistaat Sachsen, dem EUROPE DIRECT Dresden, dem EUROPE DIRECT Vogtland und der Euregio Egrensis.

Dritte Station in Düsseldorf

Podium bei der MFR-Tour in Düsseldorf.

Am 10. Juli gastierte das Event in der NRW.BANK in Düsseldorf. Gabriela Pantring, Vorsitzende des Vorstands der NRW.BANK, und Dr. Stefan Lock, Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn, eröffneten die Veranstaltung. Danach diskutierten auf dem Podium:

•    Moritz Körner (FDP), Mitglied des Europäischen Parlaments
•    Claudius Schmidt-Faber, Senior Economic Expert, Generaldirektion Haushalt der Europäischen Kommission
•    Kirsten Kötter, Leiterin der EFRE-Verwaltungsbehörde und Gruppenleiterin im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
•    Bele Wolligandt, Geschäftsführerin Regionalmanagement Düsseldorf – Kreis Mettmann
•    Moderation: Dr. Birgit Bujard, Mitglied im Team EUROPE DIRECT Speakers' Pool.

Die 110 Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft und öffentlicher Einrichtungen im Publikum vertraten ihre Standpunkte gegenüber dem Panel.

Das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland und die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland planen, weitere Ausgaben dieser Veranstaltungsreihe in anderen Bundesländern durchzuführen. Sie sind eingeladen, sich auf gemeinsamfuer.eu anzumelden und www.instagram.com/euparlament zu folgen, um über die nächsten Termine informiert zu werden.