Besuch der EP-Präsidentin Roberta Metsola in Berlin

Die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, hat zu Wochenbeginn Berlin besucht und dabei politische Gespräche auf höchster Ebene geführt sowie den Austausch mit jungen Europäerinnen und Europäern in den Mittelpunkt gestellt.

Der eineinhalbtägige Aufenthalt begann am Montagabend mit einem Austausch beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), bei dem Roberta Metsola mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammenkam.

Am Dienstagmorgen eröffnete die Präsidentin des Europäischen Parlaments die Konferenz „Europe 2026“, die von den Medien Die Zeit, Der Tagesspiegel, Handelsblatt und WirtschaftsWoche organisiert wurde. In ihrer Rede betonte sie, dass Europa angesichts geopolitischer und wirtschaftlicher Herausforderungen den Mut zu großen Schritten aufbringen müsse.

Die Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola eröffnete die Konferenz „Europe 2026“.

Im Laufe ihres Besuchs traf Metsola zudem den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz, die Präsidentin des Deutschen Bundestages Julia Klöckner sowie die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Stefanie Hubig. 

EP-Präsidentin Roberta Metsola trifft den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz

Roberta Metsola diskutiert mit jungen Menschen in der Hertie School

Ein Schwerpunkt des Besuchs lag auf dem Austausch mit jungen Menschen. Zum Abschluss ihres Programms in Berlin nahm Roberta Metsola an einer Townhall-Diskussion in der Aula der Hertie School teil, die vom Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments gemeinsam mit dem Jacques Delors Centre organisiert wurde. Unter dem Titel „Have your say! Discussion on the Future of Europe“ kamen mehr als 300 Studierende der Hertie School sowie Juniorbotschafterinnen und -botschafter des Programms Botschafterschulen des Europäischen Parlaments (EPAS) zusammen.

Roberta Metsola nimmt an einer Townhall-Diskussion mit Studierenden in der Aula an der Hertie School teil

In diesem Rahmen stellten die Studierenden Roberta Metsola Fragen zu aktuellen Themen wie Handelsabkommen, internationalen Beziehungen und Omnibus-Verfahren – die Diskussion war dabei von einer offenen und engagierten Atmosphäre geprägt.

Dabei hob die Präsidentin des Europäischen Parlaments hervor, dass europäische Errungenschaften wie der Schengen-Raum zeigten, was erreicht werden könne, wenn eine Gruppe von Staaten den Mut habe, große Ideen zu verfolgen. Europa brauche diesen Mut auch heute, insbesondere angesichts wachsender globaler Unsicherheiten.

Roberta Metsola macht Fotos mit Studierenden an einer Townhall-Diskussion an der Hertie School

Zugleich ermutigte sie die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausdrücklich zu politischem Engagement. Sie betonte, es sei entscheidend, bei Wahlen die eigene Stimme abzugeben, und rief einige dazu auf, selbst politische Verantwortung zu übernehmen und zu kandidieren. 

Der direkte Austausch mit den Studierenden machte deutlich, wie wichtig der Dialog mit jungen Europäerinnen und Europäern für die Zukunft der Europäischen Union ist – und welche zentrale Rolle ihnen dabei zukommt.

Roberta Metsola nimmt an einer Townhall-Diskussion mit Studierenden in der Aula an der Hertie School teil

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Bilderrechte: © Sebastian Pfütze, Hertie School & © Diana La Lardic, European Union 2026 - Source : EP